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Die Pflegetipps. Fremdsprachige Ausgaben

Das Buch richtet sich vorwiegend an pflegende Angehörige und behandelt in übersichtlichen Texten praktisch alle Aspekte der Pflege von Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit im fortgeschrittenen Stadtium leiden.

"Die Pflegetipps" zu Palliative Care sind 2013 in der mittlerweile 16. Auflage auf Deutsch erschienen. Zwischenzeitlich gibt es auch viele fremdsprachige Ausgaben:

Die Pflegetipps - Palliative Care

englisch
serbisch
niederländisch
kroatisch
kurmandschi
russisch
türkisch
rumänisch
slowenisch
französisch
portugiesisch
spanisch
thailändisch
tschechisch
vietnamesisch
italienisch

Die Pflegetipps - Palliative Care gibt es zweisprachig in folgenden Sprachen

deutsch - polnisch
deutsch - englisch
deutsch - arabisch
deutsch - slowakisch
deutsch - tschechisch
deutsch - türkisch
deutsch – farsi

Die Pflegetipps gibt es zum kostenlosen Download bei der Deutschen Palliativstiftung:

www.palliativstiftung.de/publikationen/die-pflegetipps-palliative-care/

Sie konnen auch bei der Geschäftsstelle-Süd der DPS erworben werden:
Stadtberger Str. 21, 86157 Augsburg, Telefon: 0821 455 550 - 0

Ein persönliches Vorwort zur 16. deutschen Auflage

2007 entstand zunächst im Internet eine kleine Serie, die praktische Hilfen in schwerer Zeit bot. Tipps, die nicht nur den Pflegenden helfen, sondern auch die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessern konnten. Bald wurde diese kleine Sammlung weiter entwickelt und als Handreichung gedruckt. Es entstand auf eigene Kosten Auflage um Auflage. Die Pflegetipps wurden herumgereicht und wurden ein kleiner Geheimtipp.

Und nun? Ein Bestseller, auf den ich stolz bin. Wieder liegt eine neue Auflage der Pflegetipps gedruckt vor mir. In bald zehn Jahren habe ich immer wieder gefeilt, ergänzt, verändert. Die ersten Texte wurden vielfach umgewälzt, es sind (fast) alle Fremdworte und Fachausdrücke durch verständliches Deutsch ersetzt worden. Auch der Inhalt ist stets brandaktuell. Eine Aufgabe, die schwerer war, als ich es erwartet hatte.

Gelungenes Prinzip

Überschaubarer Umfang. Plakative Themen, meist direkt von Interesse für viele Menschen. Jedes Thema wird auf ein oder zwei Seiten kurz, klar und übersichtlich dargestellt und bleibt dabei wissenschaftlich korrekt.

Sind 200.000 gedruckte Exemplare und ungezählte Downloads von der Website www.palliativstiftung.de viel? Oder sind es noch immer viel zu wenig für 80.000.000 Deutsche. Für viele Zuwanderer und Flüchtlinge, die teils auch von schweren Krankheiten betroffen sind, ohne überhaupt deutsch ausreichend zu verstehen.

Pflegetipps jetzt in vielen Sprachen

Jetzt kommen die Pflegetipps auch in Polnisch, Türkisch, Arabisch, Tschechisch, Slowakisch, Serbisch, Kroatisch, Englisch, Rumänisch, Russisch, ... Auch als zweisprachige Ausgaben, um leichter Deutsch zu lernen, teils gedruckt, immer auch als PDF zum Download von der Website.

Ich bin gespannt, ob das Prinzip der Pflegetipps nun auch in nicht-deutschen Ausgaben funktioniert!

Recht haben ist eine Sache, recht bekommen eine ganz andere.

Gerade die aktuelle Diskussion in Deutschland um die „Sterbehilfe“ hat gezeigt, dass längst nicht jeder, der sich zu Wort gemeldet hat, überhaupt wusste, worum es ging. Immer geht es um „Qualtod“: Bevor ich am Lebensende unerträglich leide, will ich „Sterbehilfe“. Dabei weiß kaum jemand um die Möglichkeiten der Leidenslinderung.

Es werden viele Sterbende durch unangemessene und belastende Therapien gequält. Andere werden gegen ihren erklärten Willen am Leben erhalten, obgleich die Rechtslage in Deutschland dies eindeutig verbietet.

"Hätten wir das vorher gelesen, es wäre uns so viel erspart geblieben"

So höre auch ich in der täglichen Versorgung immer wieder. Genau das höre ich auch über dieses bewusst so klein gehaltene Buch.

Im Namen der PalliativStiftung danke ich dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und den Hessischen Pflegekassen ausdrücklich für die nachhaltige und großzügige finanzielle Unterstützung, erst dadurch konnte diese große Verbreitung erreicht werden.

Wichtig ist mir, dass man allen Menschen die Chance gibt, ihre Wünsche und Vorstellungen über das eigene Sterben zu auszusprechen; und dass man ihnen dazu ein tragfähiges Netzwerk zur Verfügung stellt, dass ihnen die entsprechende Versorgung garantiert.

Tod und Sterben werden von vielen Menschen ausgeblendet. Die wenigsten stellen sich der Frage, welche Versorgung sie sich bei schweren und lebensbedrohlichen Krankheiten wünschen. Die Deutsche PalliativStiftung wirbt für eine neue Kultur des Lebensendes.

Änderungen im Betäubungsmittelrecht und Strafrecht, dazu ein neues Gesetz

In den letzten Jahren konnte die PalliativStiftung dazu beitragen, dass sich die Bekanntheit der Möglichkeiten und insbesondere die Rechtslage zur Versorgung am Lebensende verbessert hat. Besonders Ärzte und Pflegende haben mehr Rechtssicherheit für ihr Tun bekommen. Ich selber habe sehr viel Lehrgeld bezahlt und musste im Jahr 2010 meine Arztpraxis wegen eines Strafverfahrens aufgeben. Dank großer Unterstützung kann ich wieder ohne Angst vor Gefängnis arbeiten, seit das Betäubungsmittelgesetz an die Notwendigkeiten der Gegenwart angepasst wurde.

Sehr wichtig ist mir dabei: "Schweizer Verhältnisse" mit organisierter Beihilfe zur Selbsttötung wird es hierzulande nicht geben. Das Verbot wurde im § 217 des Strafgesetzbuches verankert.

Dazu wurde ein ganz neues "Hospiz- und PalliativGesetz" verabschiedet, mit dessen Hilfe die Versorgung weiter ausgebaut wird.

Noch herrscht überall ein Geist des ‚Höher, schneller, weiter‘. Was wir aber brauchen ist ein Geist des ‚Nicht zu hoch, nicht zu schnell, nicht zu weit‘. Was wir brauchen ist eine maßvolle medizinische Versorgung.

Thomas Sitte

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