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Medikamententipps

Informationen für Patienten und Angehörige zu Palliativsymptomen und deren Behandlung

von Dr. Saba Al-Khadra und Dr. Dr. Eckhard Eichner

"Medikamententipps" ist im März 2014 erstmals erschienen und ist ein einzigartiges Werk, das sich an Patienten und Angehörige richtet. Es beschreibt 39 Wirkstoffe, die in der Palliativversorgung besonders wichtig sind. Die meisten sind sehr stark und oft auch mit Ängsten belegt - und genau darum geht es den Autoren Dr. Saba Al-Khadra und Dr. Dr. Eckhard Eichner. Sie zeigen, welche Chancen die Medikamente bieten, sie erklären deren Wirkung und sensibilisieren für den sorgfältigen Umgang damit. Das Buch ist gegliedert nach den häufigsten Symptomen bei Palliativpatienten und ordnet jeweils die wichtigsten Medikamente zu.

Das 200-Seiten-Werk ist erschienen im Deutschen Palliativverlag- Es kann kostenlos heruntergeladen werden (siehe unten) oder ist bei der Geschäftsstelle-Süd der Deutschen PalliativStiftung zum Preis von 10,- € erhältlich. 

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker ...

„Medikamente in der Palliativversorgung sind nicht alles.
Am Lebensende ist aber ohne Medikamente oft alles nichts.“

So oder so ähnlich könnte man es grob vereinfacht sagen. Wichtig für eine gute Wirkung der Medikamente ist es, dass diese tatsächlich so angewendet werden, wie der verschreibende Arzt dies beabsichtigt hat. Das ist längst nicht immer so, denn oft entstehen auch schlimme Fehler durch kleine Missverständnisse. Wenn dann noch zusätzlich verschiedene Menschen gefragt werden, der Beipackzettel gelesen und im Internet gegoogelt wird, weiß man dann gar nicht mehr, was am Besten getan werden muss.

Wo soll sich ein Patient, wo sollen sich Angehörige nun informieren? Hier ist den beiden Autoren, Dr. rer. nat. Al-Khadra und Dr. med. Dr. phil. Eichner, mit dem vorliegenden kleinen Buch ein großer Wurf gelungen: Einem Buch, das bisher wirklich gefehlt hat. Es gibt kein vergleichbares Werk auf dem Deutschen Buchmarkt, das so die wichtigsten Medikamente der Palliativmedizin einfach und verständlich darstellt. Wobei die laienverständliche Form sicher auch wertvoll für professionell Tätige sein kann, denn diese können damit den ihnen anvertrauten Patienten eine gute Orientierung bieten.

In den "Medikamententipps" können Sie schnell und einfach etwas nachschlagen oder auch länger lesen und dann verstehen, worauf zu achten ist, warum man welche Medikamente wie nehmen sollte.

Was ist anders in der Palliativversorgung

Wenn Menschen sterbenskrank sind, verändert sich vieles. Auch wenn die Hoffnung auf Heilung schwindet, so ist die Hoffnung auf wenig Leid immer da. Besonders, wenn wir uns bewusst werden, dass tatsächlich das letzte Stück des Lebensweges beschritten wird. Das ist schwer. Für Betroffene, aber auch für die Angehörigen.

Mit der Erkenntnis, dass Heilung nicht mehr im Fokus steht, muss sich auch die Therapie ändern. Ärzte, Pflegende und Betreuer konzentrieren sich darauf, dem Patienten möglichst viel Lebensqualität zu geben und quälende Symptome zu lindern. Der Fachbegriff "palliativ" trägt das in sich: Er kommt vom lateinischen Wort "pallium" - der Mantel. Palliative Versorgung gibt Schutz und lindert Schmerzen und Leid. Sie ist immer bezogen auf den ganzen Menschen: auf seine Krankheit und seinen Körper, auf seine Seele, seinen Glauben und sein soziales Umfeld.

Das Leiden lindern und leben bis zuletzt

Unter diesen Vorzeichen behandeln wir in diesem Büchlein die Therapie mit lindernden Medikamenten. Sie spielen oft eine Schlüsselrolle, denn sie können viele Beschwerden bessern oder auch beseitigen und geben dadurch mehr Lebensqualität, indem sie dem Leiden seinen Schrecken nehmen und Leben erlauben - bis zuletzt. Wir wollen auch Hoffnung spenden. Denn wir wissen, dass nahezu jedes Symptom gelindert werden kann.

Verständlicherweise sind Medikamente aber manchmal auch mit Ängsten verbunden, insbesondere, wenn es sich um stark wirksame Mittel handelt.

Diese Ängste möchten wir nehmen, wo sie unbegründet sind. Wir informieren Sie nach bestem Wissen und Gewissen über Medikamente, die in der Palliativversorgung erfahrungsgemäß wichtig sind. Wir möchten auch zu heiklen Fragen wie Sucht und Nebenwirkungen Klarheit schaffen. Dabei ist uns bewusst, dass das große Gebiet der Medikamente nicht in einem kleinen Büchlein Platz hat. Hilfe für die Auswahl der Informationen waren uns immer wieder die Fragen: Was interessiert den Patienten und seine Angehörigen? Was muss er wissen, um eigenverantwortlich mit der Therapie umzugehen? [...] Zudem möchten wir stets auch die Angehörigen oder Betreuungspersonen mit ansprechen. Denn sie sind die Stützen einer jeden Therapie und tragen maßgeblich zum Erfolg einer Behandlung und zur Förderung der Lebensqualität bei.

Die Autoren

Dr. Saba Al-Khadra ist Apothekerin und Epidemiologin und seit Jahren mit Fragen rund um den Medikamenteneinsatz in der Palliativversorgung beschäftigt.

Dr. Dr. Eckhard Eichner ist leitender Arzt des Augsburger Palliativteams, also unmittelbar praktisch tätig in der Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen. Er ist Mitbegründer der Deutschen PalliativStiftung.

Thomas Sitte, Vorstandsvorsitzender der Deutschen PalliativStiftung, hat sein langjähriges Wissen und seinen Sachverstand in die Korrektur der Texte eingebracht.

Andrea Nagl, freie Journalistin und seit vielen Jahren in der Aufbereitung von Informationen für Patienten tätig, hat die Texte auf ihre laienverständliche Sprache hin überarbeitet.