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Bundesweit erstmalig: i-APV startet in Augsburg. Kooperationsvertrag mit dem Klinikum

GWQ und AHPV schließen gemeinsam eine Lücke in der Palliativversorgung: Die integrierte Allgemeine Palliativversorgung (i-APV) sichert Schwerstkranken und Sterbenden zu Hause eine umfassende Versorgung. Diese Versorgungsmöglichkeit in der Region Augsburg ist bundesweit einmalig.

Zufrieden mit dem Vertragsabschluss zur integrierten ambulanten Palliativversorgung: Dr. Dr. Eckhard Eichner, Vorstandsvorsitzender AHPV (links) und Prof. Dr. Michael Beyer, Ärztlicher Vorstand Klinikum.

Das Klinikum Augsburg ist in Augsburg nach dem AHPV als einer der beiden Projektträger der erste Teilnehmer und sogar bundesweit erstes teilnehmendes Krankenhaus. Der Ärztliche Vorstand Prof. Dr. med. Dr. h. c. Michael Beyer begrüßt diese Entscheidung. „Von uns wird zu jeder Zeit die höchste Qualität der Patientenversorgung erwartet, und unser Anspruch ist es, den Menschen in der Region dies nicht nur in unserem Haus zu bieten, sondern auch die Anschlussversorgung im ambulanten Bereich zu unterstützen. Mit der Beteiligung am i-APV-Versorgungsvertrag kann das Entlassungs- und Überleitungsmanagement für eine gezielte Patientengruppe verbessert werden und die beiden Sektoren enger miteinander vernetzt werden.“

Mit der i-APV haben die beiden Vertragsinitiatoren GWQ Serviceplus AG und AHPV in den zurückliegenden drei Jahren ein umfangreiches Versorgungsmodell zwischen Regelversorgung und spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (SAPV) entwickelt. Dieses wurde von Anfang an über die Pilotregion Augsburg hinaus angelegt und räumt eine häufige und typische Versorgungslücke zwischen der Regelversorgung und der SAPV für bestimmte aufwändig zu versorgende Patientengruppen gezielt aus. Der AHPV als zentrale Koordinationsstelle übernimmt auf regionaler Ebene die Organisation und Vernetzung aller Leistungen, die für eine hochwertige Versorgung bis zum Lebensende im häuslichen Umfeld notwendig sind. Die i-APV macht damit nicht nur den Weg für die Versorgung zu Hause frei, sondern stellt sicher, dass alle Leistungen genau für die Situation der einzelnen Patienten zusammengestellt werden – und das nicht nur in den letzten Tagen wie bei der SAPV, sondern bereits deutlich früher.

Zur großen Freude aller verlieh die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) dieser Initiative im Rahmen des diesjährigen DGP-Kongresses am 7. September in Bremen den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung an den AHPV und die GWQ - stellvertretend für alle Beteiligten.

Zur Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung (AHPV) e.V.
Die Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung e.V. wurde 2009 gegründet und ist ein Zusammenschluss von Einrichtungen und Organisationen in Stadt und Landkreis Augsburg, die gemeinsam Hospice Palliative Care voranbringen wollen. Mit über 50 Mitgliedern ist das Netzwerk eines der großen seiner Art in Deutschland.
Das Anliegen ist, schwerstkranken Menschen, Sterbenden und ihren Angehörigen zu helfen. Die AHPV ist eine Plattform für Zusammenarbeit, Fortbildung, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit. In der direkten Patientenversorgung gibt es nur ein Angebot: die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV). Sie wird über die Augsburger Palliativversorgung gemeinnützige GmbH realisiert, eine 100-prozentige Tochter der AHPV.

Zum Klinikum Augsburg
Das Klinikum Augsburg befindet sich in einem deutschlandweit gesundheitspolitisch einzigartigen Prozess: Zum 1. Januar 2019 übernimmt der Freistaat Bayern das Klinikum Augsburg, das dann zum Universitätsklinikum mit den Forschungsschwerpunkten Environmental Health Sciences und Medical Information Sciences (Umweltmedizin und Medizininformatik) wird. Derzeit befindet sich das Klinikum Augsburg noch in kommunaler Trägerschaft.
Das Klinikum Augsburg ist zur Zeit ein Krankenhaus der Maximalversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München mit 24 Kliniken, drei Instituten und 18 Medizinischen Zentren sowie 1.699 Betten. Jährlich werden am Klinikum Augsburg rund 243.000 stationäre und ambulante Patienten versorgt. Letztes Jahr erblickten hier 2.249 Kinder bei 2.162 Geburten das Licht der Welt.
Darüber hinaus ist das Klinikum Augsburg der größte Ausbildungsträger für Gesundheitsberufe in der Region mit etwa 560 Ausbildungsplätzen.

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Zufrieden mit dem Vertragsabschluss zur integrierten ambulanten Palliativversorgung: Dr. Dr. Eckhard Eichner, Vorstandsvorsitzender AHPV (links) und Prof. Dr. Michael Beyer, Ärztlicher Vorstand Klinikum.

 

 

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