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Dienstag

24

Mai

Implementierung eines Palliativdienstes

Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 20. Mai 2021 die StrOPS-Richtlinie (Krankenhaus-Strukturprüfung) genehmigt. Die Richtlinie sieht vor, dass ein Krankenhaus in Zukunft bestimmte Leistungen (OPS) nur dann erbringen und abrechnen kann, wenn zuvor die Einhaltung von Strukturmerkmalen durch den Medizinischen Dienst geprüft und bescheinigt wurde. Die Einhaltung der Strukturmerkmale wird anhand von konkreten Unterlagen bzw. Belege wie z.Bsp. umgesetzter Dienstpläne oder Qualifikationsnachweise des Krankhauspersonals begutachtet.
Eine unerlässliche Voraussetzung für Strukturprüfungen nach § 275 d SGB V ist die bundesweit einheitliche Durchführung bzw. Begutachtung durch alle Gutachter*innen der Medizinischen Dienste.

Die Strukturprüfungsrichtlinie betrifft die Abrechnungsformalitäten eines internen bzw. externen Palliativdienstes unmittelbar und ist somit nicht nur für bereits bestehende Palliativdienste von Relevanz, sondern betreffen ebenso Kolleg*innen, die einen Palliativdienst implementieren möchten.



Die Rahmenbedingungen der spezialisierten palliativmedizinischen Komplexbehandlung durch einen Palliativdienst (SSPV) werden durch abrechnungsrelevante Mindestmerkmale in den OPS-Codes definiert und im Forum diskutiert werden. Der gelebte Alltag zeigt, dass die Implementierung von spezialisiert-palliativmedizinischen Inhalten und Strukturen uns im Blick auf den klinischen Zuständigkeitsbereich vor große Herausforderungen stellt.

Auf einen Blick

ZielgruppeÄrzte, Medizinische/Pflegerische/Soziale Fachberufe, Pflegehelfer/Betreuungskräfte
KurstitelImplementierung eines Palliativdienstes
KursuntertitelStrukturelle Herausforderungen bei der Implementierung eines Palliativdienstes
Kursnummer22 V-14 M3
Datum
  • 24.05.2022
  • 09:30 Uhr - 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Christophorus Akademie
Marchioninistraße 15
81377 München
Anfahrt
Ansprechpartner

Frau Petra Wilbiller

E-Mailchristophorus-akademie@med.uni-muenchen.de
Anmeldung 24.05.2022
Teilnahmegebühr € 150,-

Strukturelle Herausforderungen bei der Implementierung eines Palliativdienstes

KursbescheibungDas Bundesministerium für Gesundheit hat am 20. Mai 2021 die StrOPS-Richtlinie (Krankenhaus-Strukturprüfung) genehmigt. Die Richtlinie sieht vor, dass ein Krankenhaus in Zukunft bestimmte Leistungen (OPS) nur dann erbringen und abrechnen kann, wenn zuvor die Einhaltung von Strukturmerkmalen durch den Medizinischen Dienst geprüft und bescheinigt wurde. Die Einhaltung der Strukturmerkmale wird anhand von konkreten Unterlagen bzw. Belege wie z.Bsp. umgesetzter Dienstpläne oder Qualifikationsnachweise des Krankhauspersonals begutachtet.
Eine unerlässliche Voraussetzung für Strukturprüfungen nach § 275 d SGB V ist die bundesweit einheitliche Durchführung bzw. Begutachtung durch alle Gutachter*innen der Medizinischen Dienste.

Die Strukturprüfungsrichtlinie betrifft die Abrechnungsformalitäten eines internen bzw. externen Palliativdienstes unmittelbar und ist somit nicht nur für bereits bestehende Palliativdienste von Relevanz, sondern betreffen ebenso Kolleg*innen, die einen Palliativdienst implementieren möchten.



Die Rahmenbedingungen der spezialisierten palliativmedizinischen Komplexbehandlung durch einen Palliativdienst (SSPV) werden durch abrechnungsrelevante Mindestmerkmale in den OPS-Codes definiert und im Forum diskutiert werden. Der gelebte Alltag zeigt, dass die Implementierung von spezialisiert-palliativmedizinischen Inhalten und Strukturen uns im Blick auf den klinischen Zuständigkeitsbereich vor große Herausforderungen stellt.
InhalteMit dem „Gesetz für bessere und unabhängigere Prüfungen (MDK-Reformgesetz)“, welches zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) die Aufgabe übertragen, die Einhaltung von Strukturmerkmalen zu begutachten, bevor die Krankhäuser entsprechende Leistungen abrechnen können.
MethodenDer gemeinsame Austausch über positive Erfahrungen und Schwierigkeiten bei der Realisierung von Arbeitsabläufen sowie Strukturen der spezialisierten Palliativversorgung durch einen Palliativdienst in der Betreuung stationärer Palliativpatient*innen und ihrer Angehörigen soll neue Impulse für das eigene berufliche Umfeld geben.
Gerne berücksichtigen wir konkrete Fragen in der Vorbereitung. Bitte lassen Sie uns diese spätestens vier Wochen vor Beginn des Workshops zukommen.
ThemenzuordnungKommunikation/Beratung/Supervision, palliativmedizinische und-pflegerische Symptomlinderung

Kursleitung und Informationen

Kursleitung Prof. Dr. med. Birgit van Oorschot
Dr. med. Carmen Roch
Dr. med. Susanne Tänzler


VoraussetzungenX
ZertifizierungstypTeilnahmebescheinigung der BLAEK, Teilnahmebescheinigung des Veranstalters, Teilnahmebescheinigung Registrierung beruflich Pflegender (RbP)
Teilnehmerzahl20

Veranstalter und Kooperationspartner

Veranstalter

Christophorus-Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit
Marchioninistr. 15, 81377 München

Telefon(089) 4400-77930
Fax(089) 4400-77939
E-Mailchristophorus-akademie@med.uni-muenchen.de