Neues Produkt wurde in den Warenkorb gelegt

Wonach Suchen Sie?

Verordnung von SAPV

Damit das Palliativteam tätig werden kann, muss ein Haus-/Facharzt oder Krankenhausarzt unsere Leistung, die SAPV, verordnen. Dann übernehmen die Krankenkassen extrabudgetär alle Kosten. Für Patienten entstehen keine zusätzlichen Kosten. Das Arztbudget wird nicht belastet.

Informationen für Ärzte

Sollten Sie bei einem Palliativpatienten die Verordnung der SAPV in Erwägung ziehen, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf:

Telefon 0821 455 550-0

Wir sind immer bemüht, zeitnah (innerhalb von maximal 3 Tagen) Ihren Patienten in die SAPV-Betreuung aufzunehmen oder zu beraten.

Die Verordnung der SAPV erfolgt auf dem offiziellen KBV-Formular 63 (siehe Bild unten), das Sie über den Kohlhammer-Verlag oder bei uns beziehen können. Bei einer mündlichen Vorabbeauftragung durch Sie als Haus- oder Facharzt sind wir gerne bereit, nach Kontaktaufnahme mit dem Patienten bzw. den Angehörigen gemeinsam mit Ihnen den tatsächlichen SAPV-Bedarf abzustimmen.

Wenn Sie Patienten betreuen, bei denen Sie in den nächsten Monate einen SAPV-Bedarf vermuten, empfehlen wir eine frühzeitige Palliativberatung: Dann kennen uns die Betroffenen bereits und wir können bei Bedarf schnell helfen.

Leistungsarten

Die SAPV-Richtlinie des gemeinsamen Bundesausschusses sieht vier Leistungskomplexe vor:

  • Beratung
    Telefonat bzw. persönliches Gespräch mit Betroffenen und/oder Leistungserbringern, Dokumentation.
  • Koordination
    Persönlicher Kontakt zum Betroffenen, ressourcen-fokussierte Versorgungsplanung, Assessment/Beratung für Therapie und Vorgehen im Notfall, Vernetzung mit ambulanten und/oder stationären Leistungserbringern, Dokumentation, Evaluation.
  • Additive Teilversorgung
    Wie Vollversorgung (s.u.), aber es werden nur einzelne Leistungen aus dem SAPV-Katalog erbracht.
  • Additive Vollversorgung
    Beratung und Koordination, Hausbesuche, bei Bedarf alle Leistungen des SAPV-Leistungskatalogs (§ 5 Abs. 4 G-BA-Richtlinie), 24-Stunden-Bereitschaft, Dokumentation, Evaluation.

 

Wichtiger Hinweis zur Abrechnung

Die SAPV-Erstverordnung wird seit 01.04.2011 mit der EBM-Ziffer 01425, die Folgeverordnung mit der Ziffer 01426 kodiert.

 

Erläuterung zu KBV-Muster 63

Punkt 1

Für jede Verordnung benötigen wir die Angabe des Zeitraums, in dem wir tätig sein sollen (Erster Tag bis letzter Tag).

Punkt 2

Verordnungsrelevante Diagnosen und Angaben zum komplexen Symptomgeschehen sind eine weitere Voraussetzung, dass die Krankenkassen SAPV genehmigen.

Punkt 3

Während Beratungen (1 Tag) und Koordinationen (3 Tage) nur sehr kurze Formen der Unterstützung darstellen, sind die Anforderungen an die additiv unterstützende Teil- oder Vollversorgung deutlich höher. Hier muss begründet werden, warum das Palliative-Care-Team rund um die Uhr zur Verfügung stehen muss, und was genau den Einsatz notwendig macht.

Punkt 4

Solche Begründungen können beispielsweise sein:

  • Aszites- oder Pleurapunktionen zuhause
  • Kriseninterventionen zur Vermeidung von Krankenhausaufenthalten oder Notarzteinsätzen (z.B. bei Delir, Schmerzkrisen etc.)
  • Aufwändige Wundversorgungen
  • Komplexe Schmerztherapie
  • Parenterale Symptomkontrolle mit Pumpensystemen (subkutan oder intravenös)

 

Alltagserfahrung

Damit der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) eine indizierte additive Teil- oder Vollversorgung nachvollziehen kann, muss die Verordnung bestimmte Kriterien erfüllen. Sollten Sie Bedarf an ergänzender SAPV bei einem Ihrer Patienten sehen, bitten wir vorab um direkte Kontaktaufnahme (z.B. telefonisch oder per Fax). Nach Klärung des SAPV-Versorgungsbedarfs stimmen wir uns direkt mit Ihnen ab und stellen Ihnen einen unverbindlichen Verordnungsvorschlag zur Verfügung. Dies vermeidet deutliche Aufwände für alle Beteiligten.

Diese Website verwendet Cookies, um die Benutzererfahrung zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie allen Cookies gemäß unserer Cookie-Richtlinie zu. Weiterlesen