Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung e.V.

Studien

Die AHPV beteiligt sich aktiv an Studien zur Palliativversorgung und forscht auch selbstständig. Hintergrund ist, dass die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland noch ein sehr junges Fachgebiet ist, zu dem erst wenige Erkenntnisse vorliegen. Insbesondere neue Versorgungsformen wie die SAPV erfordern es, die Erfahrungen auch auszuwerten, um die Versorgung weiter zu verbessern.

Laufend: Seelsorge in der SAPV

Sehr positiv entwickelt sich das Projekt der Deutschen Bischofskonferenz "Seelsorge in Spezialisierter Ambulanter Palliativversorgung (SAPV)". Daran beteiligt sich die AHPV mit Begleitforschung. Dieses Projekt mit entsprechender Begleitung hat 2012 begonnen und wird auch 2014 fortgesetzt.

Künftige Studienprojekte

Die folgenden Forschungsprojekte bzw. die Beteiligung an Forschungsprojekten sind vorgesehen.

Sterbeorte-Analyse

Analyse der Sterbeorte in der Region: Es liegen so gut wie keine Daten in Deutschland zu den Sterbeorten vor, obwohl diese stets als Qualitätskritierium für ein "gutes" Sterben erwähnt werden. Diese Daten sind aber auch notwendig, um die zukünftige Versorgung besser planen und gestalten zu können.

SAPV-Forschung bundesweit

FIS.net-Projekt des BMBF: FIS.net steht für "Flexible, individualisierte Service-Netzwerke" und umfasst vier Modellvorhaben für präventive Gesundheitsdienstleistungen in der Region Augsburg/Schwaben. Mit FIS.net hat sich eine Gruppe von Wissenschaftlern um Forschungsgelder des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF ) beworben. Die AHPV ist Mitantragssteller.

2014: Struktur- und Prozesseffekte der SAPV in Bayern

2012 bis 2014 lief die Studie "Struktur- und Prozesseffekte der SAPV in Bayern – Evaluation/Qualitätssicherung und (Aus-)Wirkungen der SAPV auf die AAPV (unter besonderer Berücksichtigung des ländlichen Raums)". Die Studie unter Leitung von Prof. Schneider und Dr. Eichner baute auf der nachfolgend genannten Studie auf. Die Ergebnisse wurden im Juli 2014 vorgelegt.

Download Ergebnisbericht (8,4 MB)

2012: Wirksamkeit und Qualitätssicherung in der SAPV

Die Studie "Wirksamkeit und Qualitätssicherung in der SAPV-Praxis - Eine explorative Begleitstudie" lief in den Jahren 2010 und 2011. Folgende Faktoren stellten sich als wesentlich für die Wirksamkeit der SAPV-Tätigkeit heraus:

Grafik: Zentrale Wirkfaktoren von SAPV nach Prof. Schneider

Grafik: Zentrale Wirkfaktoren von SAPV nach Prof. Schneider

Es entspricht der täglichen Erfahrung, dass diese drei Dimensionen der Arbeit tatsächlich bei allen Patienten berücksichtigt werden müssen. Das Forscherteam stellte zudem fest, dass die innere Haltung des PALLIAMO-Teams auf Hospizgrundsätzen beruht. Somit werden die erklärten Ziele der gemeinnützigen GmbH eingehalten.

2011: Philosophische Dissertation

2011 schloss Dr. Eichner seine philosophische Dissertation ab: "Nie machen wir nichts mehr. Modellierung einer sektorenübergreifenden Vernetzung stationärer und ambulanter Palliativversorgung und Hospizarbeit für Sterbende im kommunalen Verantwortungsbereich." Die Modellierung bearbeitete er anhand der Region Augsburg.

 

News

08. November 2018
Klinikum Augsburg beteiligt sich an dem ausgezeichneten Versorgungsmodell „integrierte Allgemeine Palliativversorgung“ (i-APV)
07. September 2018
i-APV: Hohe Auszeichnung von Deutschlands Palliativmedizinern
15. Juni 2018
Notfallvorrat: Downloads der Arbeitshilfen für Ärzte und Apotheker abrufbar

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Fortbildungen 2019

Fortbildungsprogramm von 11 regionalen Anbietern: Über 90 Termine vom Halbtageskurs bis zur mehrwöchigen Palliative-Care-Qualifikation, zudem Beratungsstellen und Trauerangebote.

Download "Fort- und Weiterbildungsangebote in Hospizarbeit und Palliativversorgung der Region Augsburg 2019" (114 Seiten)

Download Fortbildungskalender Übersicht 2018

Kontakt

Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung e.V. /
Augsburger Palliativversorgung gemeinnützige GmbH

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