Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung e.V.

.... haben wir alle Hände voll zu tun!

26. November 2011, 09.00 - 17.00 Uhr, Haus St. Ulrich, Augsburg

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... haben wir alle Hände voll zu tun!

„Wir können nichts mehr für Sie tun!“

Wer so oder so ähnlich darüber informiert wird, dass keine Operation, keine Chemotherapie oder keine Strahlentherapie mehr durchgeführt werden kann, dürfte sich verraten, verlassen und aufgegeben fühlen.

Wer so oder so ähnlich darüber informiert, dass keine Operation, keine Chemotherapie oder keine Strahlentherapie mehr durchgeführt werden kann, dürfte  das ärztliche Grundprinzip der Palliation noch nie gehört, nicht verstanden oder noch nie praktiziert haben.

Dabei liegt der grundsätzliche Irrtum solcher Aussagen in der tiefen (und mechanistischen) Gläubigkeit an moderne Medizin oder deren Heilmethoden und übersieht, dass Stahl, Chemie oder Strahlen nicht die einzigen Handlungsoptionen der Medizin und Pflege darstellen.

Wenn vermeintlich nichts mehr getan werden kann, beginnt die eigentliche Arbeit: denn dann - im Angesicht einer begrenztem Lebenszeit und einem in absehbarer Zeit zu Ende gehenden Leben - gilt es, gerade dieses zu schützen und zu erhalten. An die Stelle - oft nur noch scheinbarer - kurativer Handlungsansätze treten Symptomkontrolle und Begleitung, an die Stelle von Hoffnung auf Heilung die Hoffnung auf Linderung - vor allem aber die Hoffnung, nicht alleine zu sein, nicht verlassen zu werden, auch in der Abhängigkeit einer schweren Krankheit mit Würde behandelt zu werden, einbezogen zu bleiben in die lebenswichtigen Entscheidungen von Fortführung, Unterlassung oder Beendigung von Therapien, kurzum: Mensch bleiben zu dürfen bis zuletzt.

Hier nun beginnt palliativ-hospizliche Arbeit, die NICHTS mit NICHTS TUN zu tun hat. Darüber wollen wir uns austauschen und konkrete Beschreibungen liefern. 

Programm

Stehkaffee / Willkommen
Begrüßungen

Palliative Wundversorgung - Beate Ergenz
Spirituelle Fatigue?! - Michael Saurler
Ethisches Assessment im ambulanten Kontext - Josef Fischer
Atemnot - Christoph Ostgathe
Psychosoziale Herausforderungen in der ambulanten Palliativ- und Hospizarbeit - Sepp Raischl
Das Leben muss doch weitergehen! - Waldemar Pisarski
Angst fressen Seele auf - Sabine Schatz-Gutmann

Kaffee & Gespräche

Anmeldung/Auskunft

Weitere Informationen zur Veranstaltung, Anmeldung etc. finden Sie in unserem Startet das Herunterladen der DateiProgrammflyer.

Fortbildungspunkte

Die Bayerische Landesärztekammer vergibt für diese Veranstaltung vermutlich 6 Fortbildungspunkte für Ärzte. Für Pflegende werden im Rahmen des freiwilligen Fortbildungszertifikats ebenfalls 6 Punkte vergeben.

 

News

08. November 2018
Klinikum Augsburg beteiligt sich an dem ausgezeichneten Versorgungsmodell „integrierte Allgemeine Palliativversorgung“ (i-APV)
07. September 2018
i-APV: Hohe Auszeichnung von Deutschlands Palliativmedizinern
15. Juni 2018
Notfallvorrat: Downloads der Arbeitshilfen für Ärzte und Apotheker abrufbar

Sicher online spenden

UNS HELFEN HELFEN ...

Fortbildungen 2019

Fortbildungsprogramm von 11 regionalen Anbietern: Über 90 Termine vom Halbtageskurs bis zur mehrwöchigen Palliative-Care-Qualifikation, zudem Beratungsstellen und Trauerangebote.

Download "Fort- und Weiterbildungsangebote in Hospizarbeit und Palliativversorgung der Region Augsburg 2019" (114 Seiten)

Download Fortbildungskalender Übersicht 2018

Kontakt

Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung e.V. /
Augsburger Palliativversorgung gemeinnützige GmbH

Stadtberger Str. 21
86157 Augsburg
(0821) 455 550-0

Schrannenplatz 3
86830 Schwabmünchen
(08232) 808 54-0

Stadtsparkasse Augsburg
Kto-Nr 87080 BLZ 72050000
IBAN DE287205 0000 0000 087080
BIC AUGSDE77

Charta für Sterbende