Wir sind fest davon überzeugt, dass Menschen auch im Leid und in der Endlichkeit ihre Autonomie, Individualität und Würde behalten. Gerade in schwerer Krankheit haben sie möglicherweise nicht mehr viel Zeit. Viele von Ihnen wollen auch dann noch leben – selbst im Sterben. Sie wissen um ihre Bedürftigkeit.
Sie brauchen von uns Respekt, Begleitung und Unterstützung in der Umsetzung ihrer Entscheidungen, um ihr Leben möglichst gemäß den eigenen Vorstellungen und in selbst gestalteten Beziehungen führen zu können – an allen Orten, an denen Menschen leben und sterben.
Aus dieser Vorstellung heraus schafft der AHPV in der Region Augsburg ein sich stetig verdichtendes, umfassendes und wachsendes Netzwerk im Hospiz- und Palliativbereich – und damit die notwendende Verlässlichkeit: Dass Menschen unabhängig davon, wo und woran sie sterben, genau die individuelle Sorge und Begleitung erleben können, die sie brauchen und sich wünschen. Für sich selbst und in Beziehung zu ihren Nächsten. Weil jeder Mensch sein ganz eigenes Leben lebt – vom Eintreten ins Leben am Anfang bis zum Austreten aus dem Leben am Ende.
Als 2015 das sogenannte Hospiz- und Palliativgesetz vom deutschen Bundestag verabschiedet wurde, sollte ein gravierendes Problem in deutschen gesundheitssystem zumindest für den Palliativ- und Hospizbereich gelöst werden: anstelle einer ausschließlichen Finanzierung eines einzelnen Menschen - im Sozialgesetzbuch immer als gesetzlich Versicherter bezeichnet - sollten auch diejenigen koordinierenden Aufgaben, die im Hintergrund von den jeweiligen Diensten geleistet werden, mehr gewürdigt und vor allem auch finanziert werden.
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